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Renaissancelauten
Mit dem Namen Renaissancelaute verbindet sich ein ganzes Spektrum an Instrumenten, angefangen bei den ganz kleinen Oktav-Lauten bis hin zu den großen Basslauten. Auch die Anzahl der Chöre variiert dabei und reicht von sechs bis zu zehn Chöre.
Viele Lautenbauer des 16.- und 17. Jahrhunderts haben diesen Lautentyp gebaut und in den Museen existieren noch einige Instrumente, jedoch nur wenige im Originalzustand. Renaissancelauten waren schon sehr früh Objekte eines fortwährenden Umbaus. So stecken in vielen Barockinstrumenten Korpora dieser Lauten. Aus diesen lassen sich aber mit der Kenntnis von Bauweise, Formensprache und Klang die entsprechenden Renaissancemodelle "rückentwickeln".
Der Klang der Renaissancelaute ist durch eine helle, brillante Klangfarbe mit einer sehr schnellen Ansprache und einem kürzeren Nachklang gekennzeichnet, wobei frühere Lauten speziell diesen Klang haben, späterer Instrumente mehr zu einem farbigen, wärmerer Klang tendieren.
Instrumente aus dieser Zeit stammen von Lautenbauern wie Laux Maler, Hans Frei, Georg Gerle, Michael Harton oder der Tieffenbruckerfamilie. Wendelino Venere, ein Mitglied der Tieffenbruckerfamilie hat für mein Empfinden besonders schöne Lauten mit jenem warmen Klang der späteren Instrumente gefertigt. Sie werden deshalb unter meinen Beispielinstrumenten einige von ihm finden.
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